Einsteiger Informationen

Im folgenden Artikel erfahren Sie, wie eine E-Zigarette, oder auch Dampfgerät genannt, aufgebaut ist. Ausserdem erklären wir Ihnen die verschiedenen Begriffe und worauf Sie achten sollten, wenn Sie sich die ersten E-Zigaretten und Liquids zulegen.

Die Bauteile einer E-Zigarette

Neue, moderne E-Zigaretten bestehen meistens aus den folgenden Bauteilen.

Aufbau einer E-Zigarette

Drip Tip: Als Drip Tip wird das Mundstück bezeichnet, an welchem gezogen wird. Die meisten Drip Tips sind abnehm- und austauschbar.

Verdampfer: Als Verdampfer wird die komplette Einheit bezeichnet, welche sich aus Tank, Verdampferkopf und dem Sockel mit Anschluss an den Akku zusammensetzt.

Verdampferkopf: Der Verdampferkopf ist im Verdampfer eingebaut und für das Verdampfen des Liquids zuständig. Im Innern der Verdampferköpfe befindet sich ein Heizdraht (es gibt auch Verdampferköpfe mit zwei und mehr Heizdrähten), ähnlich wie bei einer Glühbirne. Beim Betätigen des Feuertasters beginnt der Draht zu glühen und Dampf wird erzeugt. Rund um den Heizdraht hat es meist Watte, welche das Liquid vom Tank zum Heizdraht transportiert. Da es auf dem Heizdraht mit der Zeit zu Ablagerungen kommt, müssen die Verdampferköpfe regelmässig ausgetauscht werden. Der Verdampferkopf ist das grösste Verschleissteil der E-Zigarette und hält bei einer Kompensation von einer Schachtel Zigaretten pro Tag je nach E-Zigaretten-Modell und Liquid zwischen 2-4 Wochen.

Wann ein Verdampferkopf ausgetauscht werden muss merkt man in erster Linie daran, dass deutlich weniger Dampf produziert wird. Wird der Verdampferkopf zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausgetauscht, so werden die Ablagerungen grösser und verbrennen irgendwann. Der Dampf bekommt einen schlechten Geschmack (riecht verbrannt). Spätestens jetzt müssen Sie den Verdampferkopf austauschen. Wir empfehlen Ihnen, einen Verdampferkopf lieber einmal zu früh, als zu spät auszutauschen.

Akku: Er ist für die Stromversorgung zuständig. Die verschiedenen Akkus unterscheiden sich im Wesentlichen in der Baugrösse, in der Kapazität und auch in der Leistungsabgabe. Es gibt Akkus, welche fix in einem Gerät verbaut sind und Industrie-Akkus, welche oft austauschbar sind und in einem Akkuträger verwendet werden können. Aufladbar sind beide Akkutypen.

Feuertaster: Der Feuertaster befindet sich auf dem Akku oder dem Akkuträger und muss dauerhaft gedrückt werden, während man am Dampfgerät zieht. An einer Tabakzigarette zieht man relativ heftig, fast wie wenn man einen Ball durch einen Schlauch saugen möchte. Bei der E-Zigarette sollte man langsam, lang und fein ziehen. Somit ist die Dampf- und Aromaentwicklung besser und es wird vor allem sichergestellt, dass nicht zu viel Liquid zum Verdampfer gelangt. Wenn zu heftig an der E-Zigarette gezogen wird, kann sich der Verdampferkopf derart mit Liquid vollsaugen, dass dieses nicht mehr vollständig verdampft wird. Der Verdampferkopf überflutet deshalb und das übrige Liquid läuft aus den Löchern, wo die Luft angesogen wird.

Die Funktionsweise einer E-Zigarette

Nachdem Sie nun bis hierher gelesen haben, können Sie sich bestimmt vorstellen wie eine E-Zigarette funktioniert. Da man während dem Ziehen am Dampfgerät den Feuertaster gedrückt halten muss, wird während dieser Zeit der Heizdraht im Verdampferkopf mit Strom versorgt und beginnt zu glühen. Das Glühen des Heizdrahts bewirkt, dass das Liquid im Depot verdampft wird. Durch das Zugverhalten und durch Unterdruck fliesst neues Liquid zum Depot nach. Alles gar nicht so kompliziert – oder?

Weitere Begriff-Erklärungen:

Den folgenden Bezeichnungen werden Sie in der Dampferwelt immer wieder begegnen. Deshalb möchten wir sicherstellen, dass Sie diese auch richtig verstanden haben.

Akku / Batterie: Der Akku ist für die Stromversorgung der E-Zigarette zuständig.

Ladegerät / Ladekabel: Das Ladegerät ist zum Aufladen der Akkus notwendig. Je nach Akku-Typ wird der Akku entweder über ein Ladekabel aufgeladen oder die Akkus können entnommen und in einem separaten Ladegerät aufgeladen werden.

Verdampfer: Der Verdampfer, manchmal auch Tankverdampfer genannt, ist das Bauteil, in welches das Liquid eingefüllt wird und in welchem sich der Verdampferkopf befindet. Es gibt Verdampfer in verschiedenen Durchmessern und mit verschiedenen Anschlussgewinden. Es muss darauf geachtet werden, dass das Anschlussgewinde des Verdampfers und die Leistung des Akkus aufeinander abgestimmt sind.

Verdampferkopf: siehe ausführliche Erklärung oben

Heizdraht: Der Heizdraht befindet sich im Verdampferkopf. Er glüht beim Betätigen des Feuertasters auf und verdampft das Liquid. Bei fertigen Verdampferköpfen müssen keine Heizdrähte ausgewechselt oder gewickelt werden. Bei Selbstwickelverdampfern allerdings (für Einsteiger nicht geeignet), wickeln die Benutzer den Heizdraht selbst. Wir erklären Ihnen den Heizdraht trotzdem, um sicher zu stellen, dass alle Konsumenten verstehen, wie und warum eine E-Zigarette dampft.

Wattedepot: Das Wattedepot (manchmal auch Silkat- oder Glasfaserschnur) befindet sich in und um die Heizspirale im Inneren der Verdampferköpfe. Das Depot saugt sich mit Liquid voll, welches beim Benutzen der E-Zigarette verdampft wird. Achten Sie darauf, dass der Verdampfer nie ohne Liquid betrieben wird. Ansonsten besteht die Gefahr, dass dieses Wattedepot vom Heizdraht verbrannt wird, weil kein kühlendes Liquid vorhanden ist. Oftmals ist dann der Verdampferkopf nicht mehr zu gebrauchen und muss ausgetauscht werden.

Deshalb ist es wichtig, bei der Inbetriebnahme von neuen Verdampferköpfen, nach der Erstbefüllung mit Liquid mindestens 5 Minuten zu warten, so dass sich das Depot komplett mit Liquid vollsaugen kann. Damit ist der Genuss vom ersten Augenblick an gewährleistet und die Gefahr, einen Verdampfer zu zerstören, merklich gesunken.

Drip Tip: Das Mundstück, an dem gezogen wird.

Liquid: Als Liquid oder E-Zigaretten Liquid wird die Flüssigkeit bezeichnet, welche in unseren Dampfgeräten verdampft wird. Diese Liquids bestehen fast immer aus Propylene Glycole, Glycerolum und Aroma. Zusätzlich kann ein Liquid Nikotin enthalten. Gewisse Hersteller mischen noch Wasser dazu (bis zu 10%), um die Herstellungskosten zu senken. Wichtig für Sie als Einsteiger ist aber zu wissen, dass fertige Liquids direkt in die Verdampfer eingefüllt werden können, ohne dass dabei noch irgendetwas selbst gemischt oder gepanscht werden muss. Weitere Informationen über Liquids finden Sie im folgenden Beitrag.

Basis Liquid: Als Basis Liquid werden die fertig gemischten Grundstoffe eines Liquids bezeichnet, welche noch KEIN Aroma enthalten. Es könnte gedampft werden, schmeckt aber nach nichts. Das macht (fast) niemand. Das wäre wohl, wie wenn man an einer Tube Vaseline nuckeln würde. Das Zweite habe ich nie probiert.

Basis Liquids werden aber häufig verkauft, weil die erfahrenen Dampfer ihre Liquids aus Kosten- und Kreativitätsgründen oft selbstmischen. Dazu benötigen sie Basisliquid und zusätzlich Aromakonzentrate. Nur wenige Prozente Aromakonzentrat reichen, um aus einem Basisliquid ein dampfbares, aromatisches Liquid zu mischen. Weil hier der Konsument die Zusammenstellung der Aromen und auch die Konzentration selbst wählen kann, sind die Möglichkeiten, das eigene Aroma zu kreieren fast grenzenlos. Wir empfehlen das aber nur, wenn Sie schon ein paar Monate gedampft haben und sich mit der Materie ein bisschen auskennen.

Aroma / Aromakonzentrat: Als Aroma oder Aromakonzentrate werden die konzentrierten Flüssigkeiten bezeichnet, welche einem Basisliquid zur Aromagebung zugemischt werden. ACHTUNG, Aromakonzentrate dürfen nicht unverdünnt gedampft werden!

Akkuträger: Als Akkuträger werden Geräte bezeichnet, welche in vielen Fällen mit austauschbaren Industrieakkus betrieben werden. Es handelt sich dabei meistens um grössere Geräte, auf welchen die verschiedensten Verdampfer Typen betrieben werden können. Akkuträger kann man in die folgenden Kategorien unterteilen.

Geregelter Akkuträger: Als geregelte Akkuträger werden Geräte bezeichnet, bei welchen die Spannung (Volt), die Leistung (Watt) oder die Temperaturbegrenzung (Grad/Fahrenheit) geregelt werden kann. Während sich die sogenannten VV (variable Volt) Geräte immer mehr vom Markt verabschieden, setzen sich die VW (variable Watt) und TC (Temperature Control) Geräte immer mehr durch. Hier die verschiedenen Vor- und Nachteile von VW und TC Geräten zu erklären würde den Rahmen sprengen. Einem Einsteiger würden wir kein reines TC Gerät empfehlen, da dies einiges an Fachwissen voraussetzt. Gegen ein Kombigerät wie zum Beispiel die Joyetech eVic-VT, welche sich zwischen dem VW und TC Modus umschalten lässt, spricht aber nichts.

Ungeregelter/Mechanischer Akkuträger: Ungeregelte oder auch mechanische Akkuträger sind nichts für Einsteiger. Es handelt sich dabei um Geräte ohne Elektronik, ohne Überwachung und ohne Schutzfunktionen. Diese mechanischen Akkuträger werden hauptsächlich von Selbstwickel-Profis eingesetzt, meistens im SubOhm Bereich. Auf jeden Fall darf man solche Akkuträger nur dann einsetzen, wenn man sich mit den Geräten, den Verdampfern, Drähten, Widerständen, Akkus und dem Ohm’schen Gesetz auskennt. Alles andere ist nicht zu empfehlen und gefährlich.

Box Mod: Als Box Mod werden Akkuträger bezeichnet, welche die Form einer Box, einer Schachtel haben. Es gibt geregelte und mechanische Box Mods.

Tube: Als Tube werden Akkuträger in Röhrenform bezeichnet.

Dampf vs. Rauch: E-Zigaretten Dampfer legen immer wieder Wert darauf, dass das Umfeld nicht von rauchen spricht. Der Grund ist denkbar einfach. Damit Rauch entsteht muss etwas verbrennt werden. Bei der Zigarette ist es das Verbrennen von Tabak. Bei der E-Zigarette wird nichts verbrennt. (Ausnahme wenn der Verdampferkopf ewig und drei Tage nicht ausgetauscht wird). Die Dampfgeräte verdampfen Flüssigkeit, nämlich unser Liquid. Es findet also kein Verbrennungsprozess statt, weshalb die E-Zigaretten keinen Rauch, sondern Dampf erzeugen und deshalb bis heute auch nicht dem Tabakgesetz unterstehen.

Welche E-Zigarette ist für mich die Beste

Diese Frage beschäftigt fast jeden Einsteiger und kann sich pauschal nicht beantworten lassen. Zu verschieden sind die Anforderungen, der Einsatzzweck und die Bedürfnisse der Konsumenten. Wir erklären aber folgend, worauf Sie beim Kauf achten sollten, damit Sie möglichst viel Freude und Nutzen an Ihrem Dampfgerät haben.

Der Akku: Die meisten Dampfer möchten, dass Sie mit Ihrem Dampfgerät durch den Tag kommen, ohne dabei plötzlich mit leerem Akku dazustehen. Deshalb kann man als Faustregel für die neueren Geräte sagen: Wer eine Schachtel und mehr Zigaretten geraucht hat und diese kompensieren möchte, sollte einen Akkuträger mit mindestens 2000mAh Kapazität haben. Je nach Verdampfer und Leistungsaufnahme kann dieser Wert aber nach unten und oben korrigiert werden. Natürlich haben für viele Benutzer auch die Handlichkeit und die Optik einen Einfluss auf die Kaufentscheidung. Sollten Sie sich für einen Akku mit kleiner Kapazität entscheiden, so kaufen Sie besser zwei Akkus, damit Sie nicht plötzlich auf dem «Trockenen» sitzen und wieder zur Tabakzigarette greifen.

Der Verdampfer: Der Verdampfer wird so gewählt, dass er in Form und Leistung auf den Akkuträger passt. Wir empfehlen Ihnen, Verdampfer mit möglichst grossem Füllvolumen zu kaufen. Der Vorteil liegt darin, dass diese weniger oft mit Liquid befüllt werden müssen, was das Handling schon wieder bequemer macht.

Einsteigergeräte: Natürlich gibt es eine grosse Anzahl an Starterset, die Akkus, Verdampfer und Verdampferköpfe beinhalten, welche optimal aufeinander abgestimmt sind. Wir empfehlen unseren Einsteigern, sich zuerst einmal mit einem Starterset einzudecken, um die Welt des Dampfens kennen zu lernen.

Sie benötigen zum Einsteigen also insbesondere ein Starterset und Liquid dazu. Um das ganze jetzt noch ein bisschen einfacher zu machen, haben wir in der «Kategorie Einsteiger Set» Bundles geschnürt, bei welchen Sie nichts vergessen können. Diese Bundles enthalten alles, was Sie zum Start in die Dampferwelt benötigen.

Das Dampfverhalten vs. Raucherverhalten

Wie weit genau ein Liquidfläschchen, eine Tankfüllung oder ein voller 2200mAh Akku reicht, kann so genau nicht gesagt werden. Das hat einerseits damit zu tun, dass die Verdampfer sehr unterschiedliche Widerstände haben und folglich auch unterschiedlich viel Energie verbrauchen. Zudem ändert sich bei fast allen Konsumenten das Dampfverhalten, im Vergleich mit dem bisherigen Rauchverhalten. Eine Tabakzigarette wird in 5 Minuten, wie ein Suchtprogramm geraucht. Bei einem Dampfgerät ist das anders. Man kann 3-mal daran ziehen und es wieder wegstellen, man kann aber auch einen Fussballmatch lang durchdampfen. Die Dampfer können plötzlich im Büro, im Auto oder im LKW dampfen. Das hat zur Folge, dass gewisse Benutzer plötzlich mehr dampfen, als Sie vorher geraucht haben. Andere aber geben sich Mühe, nur dort zu dampfen, wo sie auch geraucht hatten. So reicht ein Akku oder eine Tankfüllung schon viel weiter. Und so individuell das Verhalten der Dampfer und deren Beweggründe sind, so unterschiedlich sind auch die Laufzeiten von Akkus und Tankvolumen.

Weitere Links

Weitere Informationen über Liquids und welches man wohl am besten bestellen sollte finden Sie im folgenden Artikel.

Wenn wir Ihre Fragen bisher nicht beantworten konnten, dann schreiben Sie uns doch bitte ein Email an info@e-smoking.ch, kommen im Fachgeschäft in Kloten vorbei oder posten Sie Ihre Fragen im öffentlichen E-Zigaretten Forum. Vielen Dank.

Stand: 15.07.2015

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